Gedanken eines Newscomers
Geschrieben von: DG9TM Freitag, den 10. April 2009 um 18:06 Uhr
60 Jahre Amateurfunk ind Deutschland, 40 Jahre Ortsverband Heidelberg - nur von der Zeit gesehen überschaubar und für viele, die von Anfang an dabei waren, auch nicht allzuweit weg. Wenn man aber die Zeitspanne unter dem Aspekt der Entwicklung der Funktechnik sieht, muß man wohl von mehreren Generationswechseln sprechen.
Leider war es mir als Newscomer, der erst 1985 den Weg zur Lizenzprüfung fand, nicht vergönnt, die Anfangszeiten mit obligatorischem Selbstbau von Funkgeräten zu erleben. Ich glaube, daß deshalb auch die Einstellung zum Funken allgemein, der Blick auf die Vereinsarbeit und vielleicht auch die Aussicht von der Handhabung verschiedener organisatorischer Dinge im Club zwangsläufig anders sein muß als bei gestandenen OMs oder OTs mit ehrungsträchtigen aktiven Funkerjahren.
Heute möchte ich einmal darstellen, was mich bewegt hat, Funkamateur zu werden, und wie sich das Hineinwachsen in den Kreis der Funkbegeisterten vollzogen hat.
Mehr oder weniger zufällig hatte mein Bekannter DF2US in einem Gespräch verlauten lassen , daß er funkenderweise seine Freizeit gestaltet. Eingeladen dazu, den Betrieb anzuschauen, hatte ich dann erste Kontakte mit einem TS530, der auf Kurzwelle für mich damals mehr oder weniger verständliche Laute von sich gab. Ich nahm dann staunend zur Kenntnis, daß der Ronald in Florida bei 20 Grad und herrlichem Sonnenschein im Freien
sitzt, während Funkfreund Sergej near Moskau sich mit Minusgraden herumplagt.
Zugegeben, anfangs riß mich der Informationsgehalt solcher Unterhaltungen - heute würde ich ja QSO sagen - nicht unbedingt von dem sprichwörtlichen Hocker! Mein Interesse war fürs erste dann auch gedämpft bis mäßig einzustufen. Erst einige Wochen .......
t b c ....
DJ2IW, Jürgen
-Abschrift aus der Jubiläumsschrift 1987-








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