Chronik des Ortsverbandes Heidelberg
Geschrieben von: DG9TM Freitag, den 10. April 2009 um 19:16 Uhr
Angefangen hat es eigentlich schon bald nach dem Krieg in den Jahren 1945 und 1946. Unter den damals schwierigen Umständen war jedoch der Kontakt zwischen "Gleichgesinnten" schwer herzustellen. War doch jeder damit beschäftigt, zunächst zu sich selbst zurückzufinden! Viele waren noch nicht zurück aus dem Krieg, viele andere, die ihre Heimat verlassen mussten, kamen hinzu. Obwohl Heidelberg fast unzerstört geblieben war, hatten seine Bürger doch wie überall unter den Folgen zu leiden. Für ein Steckenpferd blieb kaum Zeit, wenn auch mancher im Organisieren von lebenswichtigen Dingen eine Hobby-Meisterschaft erreichte!
Doch langsam fand man sich auch in Heidelberg zusammen. Durch die Gründung des Württemberg-Badischen-Radio-Clubs am 14.08.1946 kam auch Bewegung in die Reihen der Funkinteressierten. Die "alten Hasen" der Kriegszeit wie der unvergessene D4UHU, OM Klotz, OM Faul und OM Dr. Schäffner hielten sich allerdings zurück. Andere kamen und gründeten dann unter Leitung von OM Peter Müller den OV Heidelberg im WBRC. Der Vorsitz lag damals in Händen von Egon Koch, DL1HM aus Stuttgart, der den OV Heidelberg mehrere Male besuchte und Vorträge hielt.
Erste Mitglieder im OV waren u.a. Karl Manger, Gerhard Hänßgen, Arthur Rufenach, Walter Arnold, Fred Müller, Karl-Ludwig Weiner und Wolfgang Gruhle. Mit Beginn des Jahres 1947 wurde Unterricht im Gasthaus 7 Linden in der Rohrbacherstraße abgehalten. Hiermit begann die eigentliche Arbeit im OV Heidelberg. Als Lehrer stellten sich die OMs Trainis, Steiner, Windel und Wollweber zur Verfügung.
Heidelberg und Umgebung auf ATV-Welle
Geschrieben von: DG9TM Freitag, den 10. April 2009 um 18:20 Uhr
Es begann eigentlich im Sommer 1959. Nach mehreren QSO's auf 2m mit DJ5EM stellte sich heraus, daß wir, DJ5EM und DJ1GQ gleiche Interessen hinsichtlich ATV hatten. Wir entschlossen uns zu versuchen, eine TV-Verbindung zwischen uns herzustellen.
Die Wohnorte liegen 35km Luftlinie auseinander (Heidelberg - Mußbach - Neustadt). Da wir uns darüber klar waren, daß dieses Vorhaben zu der damaligen Zeit nicht so ganz leicht zu bewerkstelligen war, und daß viele Versuche und Basteleien auf uns zukamen, verabredeten wir eine Arbeitsteilung. DJ5EM begann mit der Empfangsseite und DJ1GQ mit der Sendeseite. Da beide QTHs frei in der Rheinebene liegen, hofften wir optimistisch auf Erfolg. Dieser wurde uns, wie wir später sahen auch zuteil. DJ1GQ baute seinen ersten 70cm TX, dieser sah wie folgt aus: Steuersender angefangen bei 8MHz, dann der übliche Röhren D-Zug bis 144 MHz, QQE 04/5 Verdreifachen QQE 03/20 Treiber und dann eine QQE 06/40 als Endstufe. Die PA wurde zunächst im Gitter I moduliert. Die Modulationsart war








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